Über das Eichsfeld gibt es sehr vieles zu berichten und es würde hier den Rahmen sprengen. Deshalb verweise ich hier nur auf einige interessante Seiten im Internet.
Links zum Thema Eichsfeld
Informatives vom Eichsfeld bei Wikipedia
Geschichte des Eichsfeld´s auf der Homepage des Landkreises Eichsfeld
Das Wappen des Eichsfeldes auf der Homepage des Landkreises Eichsfeld
Informationen rund ums Eichsfeld auf www.eichsfeld.de

Eichsfeldlied
(die inoffizielle Hymne des Eichsfeldes)
Das Lied wurde 1902 als Eichsfelder Sang von Hermann Iseke veröffentlicht; die Melodie stammt von Karl Wisniewski. Das Eichsfeldlied wird bei vielen privaten, öffentlichen und auch kirchlichen Anlässen gesungen und hat daher eine starke identitätsstiftende Funktion für die Eichsfelder. Diese Funktion wurde durch die Erfahrung eines im Zuge der deutschen Teilung getrennten Eichsfeldes noch gestärkt, sowie durch die Schwierigkeiten der mehrheitlich katholischen Eichsfelder in der DDR, ihre regionale Identität im atheistischen und zentralistischen Staat zu bewahren.

(zum abspielen der Melodie klick auf das Eichsfeldwappen)
Eichsfeld Sang
(Text: Hermann Iseke)
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B ist du gewandert durch die Welt,
Auf jedem Weg und Pfade,
Schlugst auf in Nord und Süd dein Zelt,
An Alp und Meergestade:
Hast du mein Eichsfeld nicht geseh’n
Mit seinen burggekrönten Höh’n
Und kreuzfidelen Sassen,
Dein Rühmen magst du lassen!
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Dort, wo die junge Leine fließt,
Die Unstrut wallt zu Tale,
Der Hölfensberg die Werra grüßt,
Der Ohmberg seine Hahle,
Die Wipper flutet durch die Au,
Landauf, landab, welch feine Schau,
Auf Tal und Hügelketten,
Und schmucke Siedelstätten!
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Beut’ auch die Scholle ihren Sold
Oft karg der Müh’, dem Schweiße:
Nur frischer durch die Adern rollt,
Das Blut bei frohem Fleiße!
Und ist die Welt nicht breit und lang?
Hinaus mit Reff und Arbeitsdrang!
Es zollt auch fremde Erde das
Gut dem heim’schen Herde!
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Dem Herd, an dem in frommer Zucht
Die treue Gattin waltet,
Und Kindern, gleich des Ölbaums Frucht,
Die Händchen betend faltet;
Dem Haus, wo noch der Herrgott gilt,
Und nicht nur, was den Magen stillt,
Wo felsenfester Glaube
Die Blicke hebt vom Staube!
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Wo deutsche Sitte, treu und hehr,
Nach Väterbrauch noch blühet
Und für des Reiches Schild und Wehr
Das Mannesherz erglühet.
Soweit sich Deutschlands Himmel spannt,
Das hohe Lied vom Vaterland,
Wird’s lauter wo gesungen
von Alten und von Jungen?
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Eichsfelder mit Frohwanderblut
Und liederreicher Kehle,
Heim, heim steht all dein Herz und Mut,
Dein Sinn und deine Seele,
Heim, wo das Kreuz vom Hügel ragt
Und dir von Gottes Liebe sagt!
Schlägt deine letzte Stunde,
Es sei auf Eichsfelds Grunde!
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Die 5.Strophe handelt von Kaiser- und Vaterlandsliebe und wurde mit der Zeit weggelassen. Bei meiner Suche fand ich zwei Versionen dieser Strophe sie unterscheiden sich zwar nur in den ersten beiden Zeilen aber zur Vollständigkeit die 5. Strophe der anderen Version:
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Wo des geliebten Kaisers Bild
der Ehrenkranz umzieht
Und für des Reiches Schild und Wehr
Das Mannesherz erglühet.
Soweit sich Deutschlands Himmel spannt,
Das hohe Lied vom Vaterland,
Wird’s lauter wo gesungen
von Alten und von Jungen? |