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Als das “Tor zum Eichsfeld” bezeichnen die Leinefelder gern ihre Stadt, deren Name “Feld an der Leine” auf eine Siedlung aus der karolingischen Zeit hindeutet und heute ein Verkehrsknotenpunkt des Eichsfeldes ist. Durch die Kreuzung der Bundesstraße 80 und 247 und als zentraler Bahnhof an der Strecke Halle-Kassel ist Leinefelde verkehrstechnisch sehr gut erreichbar.
Im Gegensatz zu vielen anderen Eichsfeldstädten war es Leinefelde nicht im gleichen Ausmaß vergönnt, auch nach 1949 noch seine ursprüngliche Identität zu waren. Ehrgeizige Pläne der DDR-Regierung wollten die Gemeinde spätestens seit der Verleihung des Stadtrechtes im Jahre 1969 zum industriellen Zentrum des Obereichsfeldes machen.
Binnen kurzer Zeit wurden die gewachsenen ländlichen Strukturen gesprengt, an ihre Stelle traten Industrieansiedlungen in für die Region bis dahin unbekanntem Ausmaß, die eine entsprechende Infrastruktur nach sich zogen. Bis heute fällt daher der erste Blick bei einem Besuch auf ausgedehnte Industrieanlagen und Neubaugebiete.
Wer aber bereit ist, diesen ersten Eindruck nicht zur Grundlage eines Vorurteils zu machen, der wird für sein genaueres Hinsehen belohnt, denn diese Stadt hat noch immer auch Interessantes und Sehenswertes zu bieten.
Einer der schönsten barocken Hochaltäre des Eichsfeldes befindet sich in der malerischen “Alten Kirche”, die von1729 bis 1733 erbaut wurde. Nachdem sie sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als für die rasch wachsende Zahl der Gläubigen zu klein erwies, entstand in den Jahren 1886 bis 1889 die dreischiffige, neugotische “Pfarrkirche”. Wertvolle Schnitzarbeiten (Kanzel, Heiligenfiguren, Reliefs im Altarraum) aus dem späten 19. Jahrhundert ziehen in ihrem Inneren die Blicke auf sich.
Kunsthistorisch bewanderte Besucher werden in den Kreuzbildern eine auf Kupferplatten gemalte Kopie des berühmten “Antwerpener Kreuzweges” erkennen, sie wurde 1920 von dem westfälischen Künstler Josef Bartischer nach dem flämischen Original angefertigt. Die Chorfenster der Pfarrkirche zeigen Szenen aus dem Leben Maria Magdalenas, der Schutzpatronin der Kirche.
Nahe der Alten Kirche hat die Stadt ihrem berühmtesten Sohn, Johann Carl Fuhlrott (1803-1877), dem Entdecker des Neandertalers, einen Gedenkstein errichtet.

In wenigen Kilometern Entfernung finden sich rund um Leinefelde sowohl landschaftlich als auch historisch reizvolle Wanderziele; hervorzuheben sind unter ihnen im besonderen das alte Zistezienserkloster Reifenstein im Südosten, das idyllische Forsthaus Zehnsberg im Nordwesten und im Südwesten die sagenumwobene Ritterburg Scharfenstein.
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Ansprechpartner: |
Bürgerbüro Leinefelde - Rathaus “Wasserturm” - 37327 LeinefeldeTel.: 03605/2000 Email: buergerbuero@leinefelde.de Internet: www.Leinefelde.de |
So und hier ein paar Bilder von Leinefelde wenn ihr mehr Bilder sehen wollt dann schaut doch mal ins Bürgerbüro.
Dort gibt es einen Bildband “Leinefelde Durch´s Objektiv gesehen” von Hans Krug, viele Bilder über Leinefelde Luftaufnahmen, Fotos aus der “Spinne” dem Aufbau des Neubaugebietes und auch über die Veränderungen in der Altstadt von Leinefelde. Ich für meinen Teil habe es mir gekauft und nicht bereut. Falls ich vom Autor des Buches die Genehmigung und vielleicht auch ein paar Bilder in digitaler Form bekomme dann werde ich sie hier natürlich gern mit einstellen.